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BÜCHER

Ein trödelnder Fluss

Siebzehn Skizzen über die Havel: vom intimen Moment des persönlichen Erlebens bis zu dem, was Menschen im Laufe der Jahrhunderte geschaffen haben. Eine Liebeserklärung an eine Region, in der die Zeit ebenfalls zu trödeln scheint.

ISBN 978-3-7115-3085-1

STIMMEN

Rezensionen

Ein besonders spektakulärer Fluss ist die Havel kaum, „sie hat es nicht weit gebracht“, sagt Juliane Ratz-Breil. Kein Wunder: Zwischen der Quelle in Mecklenburg-Vorpommern und der Mündung der Elbe in Sachen-Anhalt liegen vierundneunzig Kilometer Luftlinie, insgesamt ist die Havel 334 Kilometer lang und bewältigt damit einen Höhenunterschied von nur vierzig Metern. Ein trödelnder Fluss. So hat Ratz-Breil ihr Buch betitelt. Es ist eine Liebeserklärung an eine Region, in der die Zeit ebenfalls zu trödeln scheint.

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Frank Füllgrabe, Lüneburger Landeszeitung

Einen Lyrischen Titel trägt ein neues Bändchen über das Havelland: „Ein trödelnder Fluss“. Gemeint ist damit die Havel. Über den wohl berühmtesten Fluss Brandenburgs macht sich Juliane Ratz-Breil eigene Gedanken und verbindet sie mit geografischen Fakten, historischen Begebenheiten und literarischen Erwähnungen durch den märkischen Dichter Theodor Fontane. Dennoch lesen sich ihre 17 Kurzgeschichten keinesfalls wie Lexika-Einträge.

Sondern die in klaren Sätzen gehaltenen Texte strahlen eine lakonische Poesie aus, in die selbst Erlebtes einfließt. Die Gegend um Potsdam und Werder sieht sie mit dem wachen und immer noch staunenden Auge einer Zugezogenen. Der Leser erlebt von Geschichte zu Geschichte das langsame Entstehen einer Liebe zur neuen Heimat.

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Matthias Busse · Blickpunkt Potsdam

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